Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Unsere Kirche in Lohmen




Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir die Kirche zumindest zwischenzeitlich wieder in Besitz genommen. Vielleicht haben Sie die schöne Decke bestaunt oder das schöne Weiß der mit Gold verzierten Emporen. Das Holz setzt sich von den Wänden und von der Decke ab. Das ist gut gelungen!

Die Elektrik ist verlegt. Die alten Leuchter sind aufgearbeitet und erstrahlen in neuem Glanz. Auch die Fenster leuchten wieder ganz neu, und es gibt keine Risse mehr. Es war viel Arbeit und viel Dreck!

Viele haben geholfen, dass die Kirche pünktlich zum 09.09. wieder benutzt werden kann. Das war schön zu erleben! Und so haben wir viel Grund zur Dankbarkeit. Die Firmen haben gut gearbeitet. Der Bau ging unfallfrei von statten.

Am 23. August haben wir von Staatssekretär Dr. Wilhelm und vom Landtagsabgeordneten Jens Michel 196.633,58 € Fördermittel überreicht bekommen.

Wir haben eine wunderbare Kirche, die jetzt auch außen fertig verfugt ist. Es hat keine großen Bauverzögerungen gegeben. Nun beginnt der zweite Bauabschnitt, der allerdings nicht mehr so umfangreich ist. Im Oktober finden unsere Gottesdienste wieder im Gemeinderaum statt, und die Kirche verwandelt sich noch einmal in eine Baustelle. Türen und Bänke im Kirchenschiff werden gestrichen und Altar und Orgel noch einmal eigerüstet. Der Altar und die Kanzel sind noch sehr gut erhalten, da wird nur an einigen Stellen nachgebessert. Aber der Orgelprospekt wird gestrichen.

Zum 500jährigen Reformationsjubiläum, am 31.10.2017, wollen wir unsere reformatorische Kirche wieder endgültig in Besitz nehmen. Ich nehme an, dass wir sie am Wochenende davor, 26./27.10., putzen müssen und bitte schon jetzt noch einmal um fleißige MitarbeiterInnen!

Um 17.00 Uhr findet am Reformationstag der Gottesdienst mit dem Lutherspiel statt (ähnlich einer Christvesper mit Krippenspiel).

Danach laden wir zum Feiern und zum DANKESAGEN ein! Wir danken den Spendern und Geldgebern, ohne sie hätten wir nicht bauen können.

Wir danken den Baufirmen, dem Architekten, der Baupflegerin. Wir danken den beiden Ortsvorstehern, Frau Andrea Albrecht und Herrn Rainer Sachse, die den Bau seitens der Kirchgemeinde begleitet haben. Jede Woche war Baubesprechung, und der Bauherr durfte da nicht fehlen! Wir danken allen, die beim Putzen geholfen haben!

Zurzeit bemühe ich mich um den Saal des Erbgerichtes in Lohmen. Wenn wir den bekommen, können wir toll feiern und großzügig einladen. Die Gemeinde sollte nicht fehlen! Das ist ganz im Sinne von Martin Luther!

Brigitte Schleinitz


Gottesdienst zum Naturmarkt Stadt Wehlen


Zwei Chöre hatten sich schon seit geraumer Zeit angesagt: Ein Posaunenchor aus Görlitz und einer mit Sängern aus Chemnitz. Es gab Telefonate und e-mails. Doch das Zusammentreffen sollte erst am Sonntag sein.

Besonders spannend wurde es, als verkehrsbedingt der Chemnitzer Chor zum Anfangsgeläut noch nicht eingetroffen war. Der Posaunenchor übernahm, wir konnten dann bald die Gäste begrüßen und den Chor hören.

Sogar das gemeinsame Musizieren von Orgel und Bläser wurde zur schönen Musik. Wir sind dankbar für diesen Gottesdienst, in dem es um das dankbare Genießen beim Pflanzen, Pflegen, Ernten und beim gemeinsamen Feiern ging.

Wir danken für allen engagierten Einsatz der Musiker und auch derer, die die Kirche so wunderschön und liebevoll mit Früchten, Kräutern und Blumen zum größten Teil aus ihren eigenen Gärten geschmückt haben.

Michael Schleinitz
Fotos: Rainer Oettel


Dank für die Hilfe beim Erntedank und Steenbrecherfest

Wie schön, dass wir den Erntedankgottesdienst wieder in unserer Kirche feiern durften! Die Erntekrone haben Oppelts neu gebunden, für die Getreidegarben haben in diesem Jahr Forkerts gesorgt. Viele brachten Blumen und Gaben für die Pirnaer Tafel.

Außerdem wurden in unserer Gemeinde für das Wochenende ca 60 Kuchen gebacken! Auch das Suppenangebot war reichlich und vielfältig! Und der Einsatz vieler am Sonntagnachmittag bei den Kuchenständen war beeindruckend – VIELEN DANK!

Am Sonnabendabend regnete es leider, aber die Band „Einfach und so“ war Spitze! Zum Saxophonkonzert hätte ich mich über mehr Zuhörer gefreut. Aber alles in allem hat es trotz mancher Anstrengung auch Spaß gemacht!

Trotz allem muss ich sagen: Wenn wir unser Mitwirken beim Steenbrecherfest so wie in den letzten Jahren aufrecht erhalten wollen, brauchen wir mehr Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit zu organisieren. Vielleicht überlegt es sich ja der eine oder andere und gibt mir ein Zeichen! Der Erlös kommt immer der Kirchgemeinde zugute. Die Höhe in Bezug auf das diesjährige Fest können wir noch nicht sagen, da noch Ausgaberechnungen fehlen.

Brigitte Schleinitz