Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Rückblick Steenbrecherfest 2016

Dieses Jahr wurden wir zum Steenbrecherfest wieder mit viel Sonne, gepaart mit schier unglaublichen Temperaturen, verwöhnt.

Am Stand der Philippuskirchgemeinde bewirteten wir unsere Gäste mit leckeren Suppen und Plinsen, die sie sich im gemütlichen Pfarrgarten schmecken ließen oder sich im Schatten bei einem frischgezapftem Bier oder dem Renner dieses Jahres, dem Radler erfrischten.

Die festlich zum Erntedankfest geschmückte Kirche war ein Augenschmaus und lockte bis in die späten Abendstunden viele Besucher an.

Wie immer brauchten wir viele fleißige Hände, ob beim Auf- oder Abbau, den Standdiensten und in der Küche, ein herzliches Dankschön an sie alle für ihre Mithilfe.

Wir hatten uns wieder Gäste eingeladen, die unser Angebot auf der Dorfstraße bereicherten, die Kindertischlerei, die Herbstkranzbinderei, der Nationalpark am Samstag und die Kräuterfrauen aus Rosenthal-Bielatal am Sonntag.

Getreu unserem Motto „Wir geben dem Sandstein ein Gesicht“ schufen Herr Pleß aus Pegau und Herr Fleck aus Königstein unter den neugierigen Blicken der Besucher zwei neue Gesichter für den Pfarrgarten.

Kultureller Höhepunkt war zweifelsohne die Band „einfach & So“, die am Samstagabend im mit Lampions geschmückten Pfarrgarten viele Besucher in ihren Bann zog. Die „Lieder, Laternen und Likör“- Bar ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp für alle, die den Abend etwas ruhiger und gemütlicher ausklingen lassen möchten. Das Walnussbrot mit Kräuteraufstrich und die Brezeln der Bäckerei schmeckten lecker und die Musiker konnten erst nach mehreren Zugaben den Heimweg antreten. Besonders freuten wir uns, dass die Gäste aus der Partnergemeinde Oberteuringen den Abend in Pfarrgarten mit uns gemeinsam verbrachten.

Am Sonntag nach dem Erntedankgottesdienst war das Angebot unserer Suppenbar so vielfältig wie noch nie. Der Nachmittag klang für viele bei Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten aus. An dieser Stelle noch mal ein ganz besonderer Dank an alle Köche und Bäcker.
Der gesamte Erlös des Standes in diesem Jahr ist für die dringend erforderliche Erweiterung der Jugend- und Gemeinderäume bestimmt. Beim schönsten Stand belegten wir dieses Jahr Platz 2. hinter den Steenbrechern im Schloßhof.

In der Summe trotz aller Mühen ein rundum gelungenes Fest – Gott sei Dank!
Für die Philippuskirchgemeinde

Anett und Tilo Opitz

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Kirchenvorstandes bei Anett und Tilo Opitz, aber auch bei allen anderen Aktiven ganz herzlich bedanken. Bisher hat Anett Opitz im Vorfeld Vieles im Alleingang organisiert und natürlich war sie auch bei der Durchführung unentbehrlich. Dies wird sie so in Zukunft nicht weiter führen. Ihre Mitarbeit wird nur noch eingeschränkt sein, für eine begrenzte Aufgabe gern, aber nicht mehr. Das hat sie schon lange so angekündigt. Also, liebe Lohmener Gemeindeglieder, wenn wir unser Engagemant fortsetzen wollen, brauchen wir ein Team. Wer macht mit?

Brigitte Schleinitz


... ein Apfelbäumchen pflanzen

Am 29. Oktober war es soweit. Auf der frisch gemähten Streuobstwiese in Stadt Wehlen fanden sich nach und nach eine ganze Reihe von Helfern ein, um unter Leitung von Frau Jost vom Landschaftspflegeverband neue Obstbäume zu pflanzen. Viele Kinder aus der Friedrich- Märkel-Schule in Stadt Wehlen mit Eltern waren der Einladung gefolgt. Aber auch einzelne Nachbarn waren dabei.

Die neuen Bäume sind aus Reisern alter traditionsreicher, guter Sorten gezogen worden. Am Anfang konnten wir feststellen, dass es zwei Tage vor dem Reformationstag sehr sinnreich ist, Bäume zu pflanzen, weil ja dem Reformator die Idee zugeschrieben wird, gegen allen Pessimismus durch Bäumepflanzen ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Und wir haben die Aktion dort durchgeführt, wo vermutlich Kantor Märkel einst seine Schafe und Ziegen weiden ließ, der ja in Kirche und Schule seine Spuren hinterlassen hat.

Das Pflanzen selbst war recht spannend. Nach dem Graben der Löcher mussten die Bäumchen beschnitten werden, die Wurzel durch ein Drahtnetz geschützt, ein Baumpfahl gesetzt und ein Verbissschutz angebracht werden. Dann brauchte jedes Bäumchen gute Erde um die Wurzeln und natürlich ausreichend Wasser.

Wir sind nun sehr gespannt, wie die Bäume im Frühjahr blühen werden!


Michael Schleinitz


In Maxov die Schöpfung loben

Wir hatten wieder schöne Tage.
Mehr als 30 Leute aus unserer Gemeinde waren Anfang Oktober zu Besuch in Maxov.

Trotz trüber Aussichten gab es dann noch gutes Wetter zum Wandern. Sogar am Feuer konnten wir abends noch sitzen und Lieder singen. Wir tauschten uns darüber aus, „was dem Leben dient“.
Am Montag stand das Thema Gebet an. Von Franz von Assisi ließen wir uns zum Schöpfungslob ermuntern. Außer dem gesungenen und gesprochenen Gebet gab es dabei die Möglichkeit, ganz kreativ zu malen. Es fiel uns auch recht leicht in dieses Lob einzustimmen. Die Geschöpfe waren ja stets vor Augen: Die wunderschöne Landschaft mit weiten Aussichten, der Nebel am Morgen, das Gras im Tau.

Neben den Pflanzen hatten wir auch Tiere bei uns: Die vom Schöpfer so schön gezierten Schmetterlinge, aber auch Pfeiffers Hund Felix, der sich in der Gemeinschaft offensichtlich wohl fühlte.

Und natürlich hatten wir auch uns als fröhliche Gruppe. Als wir am Sonntagnachmittag Schloss Lemberg besichtigten, kam es im prächtig geschmückten Festsaal fast wie von selbst: Wir sangen plötzlich einen Lobgesang. Der sympathische junge tschechische Führer applaudierte und stimmte beim zweiten (lateinischen) Lied mit ein.

Nächster Termin in Maxov zum Vormerken: 29.9. bis 2.10.2017