Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Abendmahl mit Kindern



29 Kinder haben am 29.05. bzw. am 19.06. das erste Abendmahl empfangen.
Lange hatten wir das miteinander vorbereitet. Nun kommt es darauf an, dass sie es auch in Anspruch nehmen.
Also liebe Eltern und liebe Kinder zu Familien- und Abendmahlsgottesdiensten seid Ihr besonders herzlich eingeladen!

Brigitte Schleinitz


Begegnungsnachmittag mit Flüchtlingen

Schnell verging die Zeit beim Singen und Erzählen an diesem Nachmittag im Lohmener Pfarrhaus.

4 Flüchtlingsfamilien konnten wir begrüßen, und die Kinder fühlten sich schnell wohl. Und da auch eine Dolmetscherin dabei war, hatten wir Gelegenheit, uns ausführlicher zu unterhalten.

Alle mühen sich, möglichst schnell die deutsche Sprache zu lernen und natürlich würden die Männer gern einer Arbeit nachgehen, um selbstständiger und unabhängiger zu werden.

Sie sind dankbar für alle Hilfe, die ihnen hier entgegen gebracht wird. Und es gibt in unseren Dörfern viele, die zum Helfen bereit sind.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön der Arbeitsgruppe Asyl und allen, die helfend zur Seite stehen. Herr Ramu und Herr Hiro haben auf einigen unserer Friedhöfe schon mit gearbeitet. Und das tun sie wirklich gern.

Natürlich kommen sie aus einer ganz anderen Welt, einer anderen Kultur und einer anderen Religion. Sie brauchen Zeit, und wir brauchen Zeit. Aber wir können und sollen als Freunde miteinander leben.

Brigitte Schleinitz


... DASS IHR HINGEHT

war das Thema einer Partnerschaftstagung in der Ev.Luth. Akademie Meissen, wozu die Landeskirche Sachsen vom 09.06. bis 14.06. 2016 eingeladen hatte.

Kirchgemeinden und kirchliche Organisationen hatten ihre Partner aus Asien, Europa, Amerika, Afrika, Kuba und Neuguinea eingeladen.

Wir hatten die Möglichkeit mit Zenta und Laima Kalvane aus der Ev.-Luth.Kirche Daugavpils (Lettland) dabei zu sein. Die Tagung stand im Zeichen der Reformation zum 500. Jahrestag der Reformation 2017.

Die Tagungsthemen:
– „ Was hat Reformation bei uns verändert?“
– „Reformation und Gerechtigkeit“
– „Reformation und unsere Verantwortung für die EINE WELT“

waren sehr interessant und wurden von Referenten aus der Schweiz, Tansania, Amerika, Dänemark und Indien vorgetragen. Es war spannend den Ausführungen und Ansichten aus den verschiedenen Erdteilen zuzuhören. Am Abend stellten sich die Partnergemeinden aus den verschiedenen Ländern vor, wobei wir von viel sozialem Engagement der Kirchgemeinden unserer Landeskirche erfuhren.

Am Sonntag waren wir zum Gottesdienst im Dom der von Pfarrern und Bischöfen aus verschiedenen Nationen gehalten wurde. Am Nachmittag trafen wir uns zu einem Begegnungsfest aller Teilnehmer, dazu waren auch die „Daheimgeliebenen“ eingeladen. Von Daugavpils waren insgesamt 5 Personen gekommen.

Dzindars, Ludmilla und Laila wurden an den Tagen wo wir in Meissen waren liebevoll vonGemeindegliedern, sowie Brigitte und Michael Schleinitz betreut, dafür einen herzlichen Dank.

Für mich war es ein ganz besonderes Erlebnis. Einmal den „Alltag“ hinter sich zu lassen und so eine Gemeinschaft in nur so wenigen Tagen zu erleben.

Gestärkt im Glauben und dabei die Nöte und Sorgen der Menschen in der EINEN WELT nicht vergessend, gingen wir auseinander.

Andrea Albrecht


So war unser Radausflug

Wohlbehalten (und tariflich günstig) kamen wir per Zug in Ústí nad Labem an. Dem Radweg folgend ließen wir das Stadtgebiet unmerklich hinter uns, lediglich die Durchquerung der Schleuse unterm Schreckenstein verlangte den Radlern durch in den Radweg integrierte Treppen ungewohnten Einsatz ab.

Die erzwungene Verlangsamung bietet allerdings Anlass, den Schiffen samt Reisenden Aufmerksamkeit zu schenken, wie sie den Höhenunterschied des Elbwassers überwinden. Auch tastet sich mancher, banger Blick die steilen Felswände hinauf zur Burg.

Dann konnte es weitergehen. Fast gänzlich verschont vom Autoverkehr erreichten wir das kleine Kirchlein von Salesl. Da alles Klingeln keinen Erfolg brachte, ließen wir uns neben dem Kirchlein in einer lauschigen Ecke zur Andacht nieder. Die Auslegungsworte waren in Gebete und Lieder gebettet. Zuletzt sangen wir tschechisch „Krasny je vzduch“, ein Lied, das auf den besonderen Wert von Menschlichkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe zielt.

Mitten in diesem Gesang wurden wir deutsch aufgefordert: Sie können auch in der Kirche singen. Wir haben das Gotteshaus mit seinen vielen Sammelstücken dann mit Interesse betreten.

Der Imbiss wurde zu einem kräftigen tschechischen Mittagessen und nach weiteren Kilometern erreichten wir Litoměřice. Die schöne historische Innenstadt präsentierte sich im Sonnenlicht und wir konnten es uns noch mal richtig gut gehen lassen. Erst als wir wieder zur Rückfahrt gerüstet im Zug saßen, ging auf uns ein Hagelschauer nieder.

So wurde der Ausflug zu einer schönen Kostprobe für den bald folgenden Sommer, die wir dankbar genießen konnten.

Michael Schleinitz