Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Seniorinnenrüstzeit in Moritzburg


16 Teilnehmerinnen aus Neustadt, Langburkersdorf, Hohnstein und Lohmen trafen am 18.04.16 im Evangelischen Aus- und Weiterbildungszentrum in Moritzburg ein. Die Begrüßung war herzlich wie immer, wir kennen uns und freuen uns auf die gemeinsame Zeit.

Das Arbeitsthema: Gott spricht: „Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet“ (Jahreslosung).

Trost war die Grundlage unserer Arbeit. In kleinen Gruppen stellten wir bildhaft Trost und getröstet werden vor, eigene Erlebnisse, in denen wir Trost gaben oder empfingen wurden vorgetragen und diskutiert. Zeiten, in denen wir Trost brauchen wurden beleuchtet, so z. B. wenn Kinder aus dem Haus gehen.

Wir diskutierten auch über die Bibelstelle zur Hochzeit von Kanaan, in der Jesus seine Mutter mit harten Worten angreift. Der Kanon „Gottes Wort ist wie ein Licht in der Nacht“ und Tänze, von Ulrike Oettel einstudiert, begleiteten und entspannten uns.

Pfarrerin Brigitte Schleinitz und Ulrike Oettel führten uns die Tage gezielt zum und durch das Thema, regten zur Diskussion an und sorgten für ein gelöstes Arbeitsklima.

Wir bastelten eine Taube in Vorbereitung auf den Muttertag, Mütter und Trost stehen in enger Verbindung.

Mit einer kleinen Andacht in der Kapelle des Weiterbildungszentrums begann unser zweiter Arbeitstag. Die äußere Form der Kapelle gleicht einem Trafohäuschen, den Innenraum schmücken ein schlichtes, großes Holzkreuz und ein Altar, beide Teile aus einem Baum gefertigt. Frau Pfeiffer übte mit uns in ihrer temperamentvollen Art Lieder ein, Kanons fehlten nicht.

Trotz niedriger Temperaturen war die geplante Kremserfahrt durch den Moritzburger Wald lustig und informativ. Wir erfuhren vom Kutscher, dass Moritzburg sich früher Eisenberg nannte.

Im Käthe-Kollwitz-Museum lernten wir eine andere Künstlerin kennen als man sie uns früher vorgestellt hat. Ihre Bilder und Plastiken berühren immer wieder und wir konnten sie mit unserem Arbeitsthema in Verbindung bringen.

In unserem Abschlussgottesdienst ging es um Segen und gesegnet werden. Es war ein ergreifendes Erlebnis, als jede von uns den Segen von Pfarrerin Schleinitz erhielt.

Pfarrerin Schleinitz, Ulrike Oettel und Ingrid Herr gilt ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit. Wir konnten wieder eine wunderschöne Zeit erleben. Das nächste Mal fahren wir nach Johnsdorf. Termin bitte vormerken: Montag, 15.05. – Mittwoch, 17.05.2017.

Hanna Rudolph


Rüstzeit in Wernigerode



Sich auf halbem Weg zu treffen wäre eine gute Idee. So dachten wir und stellten fest, dass Wernigerode ungefähr in der Mitte zwischen unserer Partnergemeinde Osterkappeln und Lohmen liegt.

Wir (ca. 20 Leute aus den beiden Gemeinden, darunter auch die Pfarrerfamilie aus Osterkappeln) wohnten im sehr gemütlichen und idyllisch am Waldrand liegenden Gästehaus

Wir waren ein gutes „Gemisch“ aus allen Generationen und fühlten uns schnell miteinander wohl.

Gleich am ersten Abend kamen wir über die „Perlen des Glaubens“ ins Gespräch und waren mit Begeisterung dabei, uns dieses Armband zu fädeln. Die verschieden farbigen Perlen können als der Lebensweg Jesu gedeutet werden, aber auch zum Sinnbild für das eigene Leben werden.

Das Armband begleitete uns das ganze Wochenende und bildete den „roten Faden“ für die thematische Arbeit und unsere Gespräche.

Eine lebendig gestaltete Stadtbesichtigung führte uns durch die schmalen Gassen des am Rande des Harzes gelegenen historischen Städtchens mit seinen malerischen Fachwerkhäusern und dem berühmten Rathaus. Den Gottesdienst am Sonntag besuchten wir gemeinsam in der Silvesterkirche.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns wieder voneinander.

Ein kurzes, aber intensives Wochenende der Begegnung lag hinter uns und mit der Erinnerung daran und den „Perlen des Glaubens“ im Gepäck fuhren wir wieder unseren Heimatorten in Ost und West entgegen

Katrin Kreuz